AGBs

Anmelde- und Teilnahmebedingungen

für Ferienfreizeiten bzw. Kinder- und Jugendreisen der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lang-Göns

 

1. Abschluss des Pauschalreisevertrages

Mit der Anmeldung wird der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lang-Göns als Veranstalter der Freizeitmaßnahme von der anmeldenden Person der Abschluss eines Pauschalreisevertrags aufgrund der in der Ausschreibung genannten Leistungsbeschreibungen und Preise unter Einbeziehung dieser Anmelde- und Teilnahmebedingungen verbindlich angeboten. Der/die Anmeldende ist an das Angebot für die Dauer von 14 Tagen ab dessen Eingang beim Veranstalter gebunden.

 

Die Anmeldung erfolgt schriftlich auf dem vom Veranstalter hierfür vorgesehenen Formular mit rechtsverbindlicher Unterschrift und kann auf dem Postweg, per Fax oder als Scan per E-Mail zugestellt werden. Anmeldungen per Telefon oder auf elektronischem Wege werden nicht angenommen. Bei Minderjährigen ist sie von einer/einem Personensorgeberechtigten zu unterschreiben. Mit dem Eingang einer Anmeldebestätigung des Veranstalters bei dem/der Anmeldenden kommt der Pauschalreisevertrag zustande. Sollte die Freizeitmaßnahme bereits voll belegt sein oder der Teilnahme sonstige Gründe entgegenstehen, wird der/die Anmeldende umgehend benachrichtigt.

 

2. Bezahlung

Eine Anzahlung in Höhe von 20% des Reisepreises pro angemeldete/n Teilnehmende/n ist bis spätestens zwei Wochen nach Erhalt der Anmeldebestätigung und des Sicherungsscheins des Veranstalters fällig. Der restliche Reisepreis ist, sofern in der Ausschreibung nichts Abweichendes vermerkt ist, spätestens drei Wochen vor Beginn der Freizeitmaßnahme fällig, in keinem Fall aber vor Ablauf der Frist nach Ziffer 6f dieser Bedingungen. Bei Buchungen kürzer als drei Wochen vor Beginn der Freizeitmaßnahme bzw. nach Ablauf der Frist nach Ziffer 6f ist der gesamte Reisepreis sofort zur Zahlung fällig.

 

Zahlungen sind auf das Konto der Ev. Regionalverwaltung Gießen zu leisten. Die Kontoverbindung ist der Anmeldebestätigung zu entnehmen. Beim Verwendungszweck der Zahlung ist die in der Anmeldebestätigung angegebene Haushaltsstelle und der Namen des/der Teilnehmenden anzugeben, damit die Überweisungen sich eindeutig zu der Freizeitmaßnahme zuordnen lassen. Barzahlungen werden vom Veranstalter nicht entgegen genommen.

 

3. Vertragliche Leistungen, Leistungs- und Preisänderungen

Der Umfang der vereinbarten Leistungen sowie der beidseitigen Rechte und Pflichten ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung in der Ausschreibung, den evtl. ergänzenden Angaben auf der Homepage des Veranstalters, den Angaben in der Fahrtanmeldung, der Anmeldebestätigung sowie dieser Anmelde- und Teilnahmebedingungen.

 

Dem Veranstalter bzw. den Leitenden und Betreuenden der Freizeitmaßnahme obliegt im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen die Aufsichtspflicht über die minderjährigen Teilnehmenden. Dem/der  Anmeldenden ist bekannt, dass hierfür möglichst schon vorab eine genaue Kenntnis etwaiger besonderer Umstände (z.B. Krankheiten, Notwendigkeit einer Medikamenteneinnahme, spezielle Nahrungsbedürfnisse) des/der Teilnehmenden erforderlich ist; er verpflichtet sich daher, dem Veranstalter diese Informationen auf dem vom Veranstalter hierfür vorgesehenen Formular mitzuteilen.

 

Der Veranstalter kann nach Vertragsabschluss Änderungen und Abweichungen von einzelnen Leistungen oder Pflichten vornehmen, wenn diese nicht erheblich sind, den Gesamtzuschnitt der Freizeitmaßnahme nicht beeinträchtigen oder sonst für die Teilnehmenden zumutbar sind. Der Veranstalter behält sich Erhöhungen des ausgeschriebenen oder vereinbarten Reisepreises aufgrund einer bei Vertragsschluss noch nicht eingetretenen oder für ihn nicht vorhersehbaren Erhöhung der Beförderungskosten, der Steuern oder Abgaben für bestimmte Reiseleistungen oder der für die betreffende Freizeitmaßnahme geltenden Wechselkurse vor. Im Falle der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung oder einer Erhöhung des Reisepreises um mehr als 8% hat der Veranstalter den/die Anmeldende unverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor Fahrtantritt, davon in Kenntnis zu setzen; spätere Änderungen sind nicht zulässig.

 

Der/die Anmeldende ist dann berechtigt, unentgeltlich vom Pauschalreisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Freizeitmaßnahme zu verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, ihm eine solche aus seinem Angebot ohne Mehrpreis anzubieten. Er/sie hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.

 

Ebenfalls kann der/die Anmeldende eine Senkung des Reisepreises verlangen, wenn und soweit die vorgenannten Kosten, Steuern, Abgaben oder Wechselkurse zu niedrigeren Kosten für den Veranstalter führen. Hat der/die Anmeldende mehr als den hiernach geschuldeten Betrag bezahlt, ist der Mehrbetrag vom Veranstalter zu erstatten. Entstandene Verwaltungsausgaben können vom Erstattungsbetrag abgezogen werden; diese sind vom Veranstalter auf Verlangen nachzuweisen.

 

Leistungs- und Preisänderungen sind dem/der Anmeldenden auf einem dauerhaften Datenträger klar und verständlich mitzuteilen.

 

4. Teilnahme eines Ersatzreisenden

Der/die Teilnehmende kann sich bis zum Beginn der Freizeitmaßnahme durch eine/n Dritte/n ersetzen lassen, sofern diese/r den in der Ausschreibung angegebenen besonderen Fahrterfordernissen genügt und der Teilnahme keine gesetzlichen Vorschriften oder behördlichen Anordnungen entgegenstehen. In diesem Fall wird lediglich eine Bearbeitungsgebühr von EUR 20,00 berechnet.

 

5. Rücktritt der/des Anmeldenden vor Reisebeginn

Der/die Anmeldende kann jederzeit vor Beginn der Freizeitmaßnahme vom Pauschalreisevertrag zurücktreten, der Rücktritt ist schriftlich zu erklären. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter. Bei Minderjährigen muss der Rücktritt von einem/einer Personensorgeberechtigten erklärt werden. Die bloße Nichtzahlung des Reisepreises ist keine Rücktrittserklärung.

 

Tritt der/die Anmeldende vom Pauschalreisevertrag zurück oder tritt der/die Teilnehmende die Ferienfreizeit nicht an, so kann der Veranstalter einen angemessenen pauschalen Ersatz für seine getroffenen Vorkehrungen und Aufwendungen unter Berücksichtigung einer anderweitigen Verwendung der Reiseleistung verlangen. Dieser beträgt bei einem Rücktritt:

 

a) bei Gruppen-Busreisen (Reisebus oder Kleinbus/Bulli)

 

bis 31 Tage vor Fahrtbeginn:                  5 % des Reisepreises

bis 14 Tage vor Fahrtbeginn:                  30 % des Reisepreises

bis 7 Tage vor Fahrtbeginn:                    50 % des Reisepreises

ab 7 Tage bis zum Fahrtbeginn:              65 % des Reisepreises

ab 2 Tage bis zum Fahrtbeginn:              80 % des Reisepreises

und bei Nichtantritt zur Fahrt:                 90 % des Reisepreises.

 

b) bei Gruppen-Flugreisen und Gruppen-Zugreisen

 

bis 31 Tage vor Fahrtbeginn:                  20 % des Reisepreises

bis 14 Tage vor Fahrtbeginn:                  35 % des Reisepreises

bis 7 Tage vor Fahrtbeginn:                    50 % des Reisepreises

ab 7 Tage bis zum Fahrtbeginn:              65 % des Reisepreises

ab 2 Tage bis zum Fahrtbeginn:              80 % des Reisepreises

und bei Nichtantritt zur Fahrt:                 90 % des Reisepreises.

 

 

c) bei Reisen mit eigener Anreise und sonstige Reisen

 

bis 31 Tage vor Fahrtbeginn:                  5 % des Reisepreises

bis 14 Tage vor Fahrtbeginn:                  20 % des Reisepreises

bis 7 Tage vor Fahrtbeginn:                    40 % des Reisepreises

ab 7 Tage bis zum Fahrtbeginn:              50 % des Reisepreises

ab 2 Tage bis zum Fahrtbeginn:              60 % des Reisepreises

und bei Nichtantritt zur Fahrt:                 90 % des Reisepreises.

 

Dem/der Anmeldenden wie auch dem Veranstalter bleibt der Nachweis unbenommen, dass dem Veranstalter überhaupt kein Schaden entstanden ist oder der tatsächliche Schaden geringer oder höher ist als die pauschale Entschädigung. Der Veranstalter ist auf Verlangen des/der Anmeldenden bzw. des/der Teilnehmenden verpflichtet, die Höhe der Entschädigung zu begründen.

 

6. Rücktritt des Veranstalters vor Reisebeginn

Der Veranstalter kann vom Pauschalreisevertrag zurücktreten

a) wenn der/die Anmeldende die Teilnehmerinformationen ungeachtet der ihm hierfür gesetzten Frist und einer schriftlichen Nachfrist von mindestens einer Woche nicht beim Veranstalter einreicht.

b) bis eine Woche nach Erhalt der Teilnehmerinformationen, wenn für ihn erkennbar ist, dass – etwa aus medizinischen, gesundheitlichen, pädagogischen oder aus Gründen der Aufsichtsführung – die Teilnahme der angemeldeten Person mit einem nicht vertretbaren Risiko für den betreffenden Teilnehmenden, die anderen Teilnehmenden oder den Veranstalter verbunden ist.

c) wenn der/die Teilnehmende ohne ausreichende Entschuldigung nicht an dem vom Veranstalter mitgeteilten Vorbereitungstreffen teilnimmt.

d) wenn der/die Anmeldende oder der/die Teilnehmende seine vertraglichen Pflichten nicht einhält, insbesondere der Reisepreis nicht fristgerecht (Anzahlung und Restzahlung) bezahlt wird;

e) beim Bekanntwerden für die Aufsichtsführung oder die Durchführung der Ferienfahrt wesentlicher persönlicher Umstände des/der Teilnehmenden nach Abschluss des Pauschalreisevertrages, wenn durch diese eine geordnete oder sichere Durchführung der Freizeitmaßnahme für den/die Teilnehmende oder die anderen Teilnehmenden nicht gewährleistet ist.

f) bis zu 28 Tage vor Reisebeginn, wenn die in der Ausschreibung genannte Mindestteilnehmerzahl für die betreffende Maßnahme nicht erreicht wird. Der/die Anmeldende ist dann berechtigt, die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Freizeitmaßnahme zu verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, ihm eine solche aus seinem Angebot ohne Mehrpreis anzubieten.

In allen anderen Fällen wird der etwa schon geleistete Reisepreis in voller Höhe zurückerstattet, weitere Ansprüche des Anmeldenden sind ausgeschlossen.

 

7. Kündigung des Veranstalters

Der Veranstalter bzw. die Leitenden der Freizeitmaßnahme als dessen bevollmächtigte Vertreter/innen können den Pauschalreisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der/die Teilnehmende die Durchführung der Freizeitmaßnahme ungeachtet einer Abmahnung der Freizeitleitung so nachhaltig stört, dass der Veranstalter seine Aufsichtspflicht gegenüber den Teilnehmenden der Maßnahme oder die weitere schadensfreie Durchführung der Freizeitmaßnahme nicht mehr gewährleisten kann oder wenn sich der/die Teilnehmende ungeachtet einer Abmahnung der Freizeitleitung sonst in einem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Kündigung des Pauschalreisevertrages gerechtfertigt ist.

 

Die Kosten für die vorzeitige Rückbeförderung des/der Teilnehmenden nach einer Kündigung sowie weitere damit im Zusammenhang anfallende Kosten werden dem/der Anmeldenden bzw. den Personensorgeberechtigten in Rechnung gestellt. In diesem Fall behält der Veranstalter den Anspruch auf den vollen Reisepreis; er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen anrechnen lassen, die er aus einer Erstattung oder einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt.

 

8. Versicherungen

Der Veranstalter hat für die Teilnehmenden während der Dauer der Freizeitmaßnahme eine Unfall- und eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen. Letztere tritt jedoch nur bei Schäden gegenüber Dritten ein, nicht bei Schäden, die sich die Teilnehmenden untereinander zufügen und gilt nur subsidiär zu anderen bestehenden Versicherungen. Kein Versicherungsschutz besteht bei Ansprüchen aus dem Verlust oder Abhandenkommen von Sachen aller Art. Der Veranstalter empfiehlt je nach Art der Freizeitmaßnahme den Abschluss eigener zusätzlicher Versicherungen (Reiserücktrittskosten, Reisegepäck, Haftpflicht, Auslandskrankenschutz etc.), um die mit der Anmeldung/Teilnahme an der Freizeitmaßnahme verbundenen Risiken zu mindern.

 

9. Pass- und Visavorschriften

Der Veranstalter verpflichtet sich, deutsche Staatsangehörige oder Staatsangehörige des Staates, in dem die Freizeitmaßnahme angeboten wird, bei Auslandsreisen über geltende Pass- und Visavorschriften zu informieren, für Angehörige anderer Staaten erteilt das zuständige Konsulat Auskunft. Für die Erfüllung behördlicher Auflagen, Zoll- und Gesundheitsvorschriften sowie die Beschaffung der notwendigen Reisedokumente ist, sofern dies der Veranstalter nicht ausdrücklich übernommen hat, der/die Anmeldende selbst verantwortlich. Der Veranstalter haftet nicht für unvorhersehbare Verzögerungen der diplomatischen Vertretungen bei der Ausstellung von Reisedokumenten und beim Zugang, sofern ihn nicht ein eigenes Verschulden trifft.

 

10. Haftung des Veranstalters

Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden des/der Teilnehmenden, die nicht Körperschäden sind, ist der Höhe nach beschränkt auf den dreifachen Reisepreis, soweit ein solcher Schaden vom Veranstalter nicht schuldhaft herbeigeführt wird oder soweit der Veranstalter für einen Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Bei Schäden durch nicht vorhersehbare höhere Gewalt, durch vorwerfbar fehlerhafte Angaben in der Fahrtanmeldung oder infolge von vorwerfbaren Verstößen des/der Teilnehmenden gegen Anordnungen der Freizeitleitung übernimmt der Veranstalter keinerlei Haftung. Er haftet auch nicht für Schäden, Krankheit, Unfall oder Verlust von Gegenständen, die durch fahrlässiges Verhalten des/der Teilnehmenden verursacht werden.

Der Veranstalter haftet ferner nicht für Leistungsstörungen, Personen-, Sach- oder Vermögensschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden und die in der Leistungsbeschreibung ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet sind.

 

11. Obliegenheiten des/der Anmeldenden und des/der Teilnehmenden

Bei auftretenden Schwierigkeiten ist jede/r Teilnehmende verpflichtet, alles Zumutbare zu tun, um zu deren Behebung beizutragen und evtl. Schäden für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten.

Er/sie ist verpflichtet, Beanstandungen unverzüglich der örtlichen Leitung der Freizeitmaßnahme oder dem Veranstalter mitzuteilen und dieser eine angemessene Frist zur Abhilfe zu setzen, wenn nicht die Abhilfe unmöglich ist oder von der Leitung der Maßnahme oder vom Veranstalter ernsthaft verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Pauschalreisevertrags durch ein besonderes Interesse des/der Teilnehmenden gerechtfertigt wird. Kommt ein/e Teilnehmende/r dieser Verpflichtung schuldhaft nicht nach, so stehen ihm/ihr oder dem/der Anmeldenden Ansprüche insoweit nicht zu.

Die Leitung der Freizeitmaßnahme ist beauftragt und verpflichtet, für Abhilfe zu sorgen, soweit dies möglich und zumutbar ist. Ansprüche des/der Anmeldenden wegen Reisemängeln nach den §§ 651 i bis j des Bürgerlichen Gesetzbuches verjähren nach Ablauf von zwei Jahren ab dem vertraglich vorgesehenen Ende der Freizeitmaßnahme.

 

12. Datenschutz

Der Veranstalter versichert die vertrauliche Behandlung der Daten der/des Anmeldenden und der Teilnehmenden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen sowie die Löschung der Daten, sofern diese nicht mehr für die Abwicklung der Freizeitmaßnahme erforderlich sind. Er erteilt dem/der Anmeldenden auf Anfrage Auskunft, welche seiner/ihrer Daten bei ihm gespeichert sind. Die Verwendung von Daten zu Werbezwecken oder die Weitergabe von Daten an Dritte ohne Einwilligung des/der Anmeldenden ist ausgeschlossen außer an Unternehmen und Personen, die mit der Erbringung von Leistungen im Rahmen der Freizeitmaßnahme beauftragt sind.

 

13. Schlussbestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Pauschalreisevertrags oder dieser Anmelde- und Teilnahmebedingungen hat nicht die Unwirksamkeit des ganzen Vertrages zur Folge.

Die Rechtsbeziehungen zwischen den Vertragsparteien richten sich ausschließlich nach deutschem Recht. Gerichtsstand des Veranstalters ist das Amtsgericht Gießen.

Kinderfreizeit 25.-27.5.2018

59 Kinder und 14 Mitarbeiter machten sich auf den Weg nach Rodenroth. Es war ein tolles Miteinader, auch wenn das Haus leider nicht rechtzeitig fertig wurde und noch nicht alles renoviert war.

Bei Spielen, Nachtwanderung, Lagerfeuer, Geländespiel, Freizeit, Kreativangeboten und auch den Geschichten/Einheiten hatten die Kinder nicht nur viel Spass, sondern lernten auch einiges über Gott.

"Ich packe mein Aquarium" war das Thema. Hierbei wurde ganz praktisch bei jeder Einheit ein Gegenstand ins Aquarium gepackt. Zu jedem Gegenstand wurde ein Bezug zu Gott hergestellt. Am Ende war das Aquarium gut gefüllt:

  • Eine Flasche -> "Gott stillt unsere Sehnsüchte" - Wenn wir uns von ihm beschenken (füllen) lassen, bleiben die guten Sachen in uns und laufen nicht mehr einfach heraus...
  • Ein Kaktus -> "Wenn wir uns nach Gott ausrichten, kann er uns beschenken" - Der Kaktus steckt seine Stacheln aus, um mit Wasser aus der Luft versorgt zu werden. Genauso können wir uns nach Gott ausstecken.
  • Schwimmflügel/-reifen -> "Gott lässt dich nicht untergehen"- Er will uns über Wasser halten und uns helfen.
  • Baum -> "Er gleicht wie ein Baum, der am Wasser steht" - Gott versorgt uns. Wir können alles von ihm bekommen, wenn wir uns(ere) Wurzeln nach ihm ausstrecken.

Das 'Ganze mündete in der Jahreslosung 2018: Gott spricht: Ich will den Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offenbarung 21,6

Die Kinder erfuhren, dass Gott sie versorgen will und für sie da sein möchte. Er will uns alles Wichtige zum Leben geben. Es ist OK, durstig zu sein und auch, im übertragenen Sinn, Durst nach mehr im Leben zu haben. Es ist OK, sich in manchen Bereichen als "nicht-genug" zu empfinden. Jedoch kann man sich von Gott mit gutem beschenken lassen und im besten Fall dieses Gefühl verändern lassen. So kann man etwa durch Gottes Hilfe und Liebe erkennen, dass man geliebt, einzigartig und wertvoll ist.

Wir freuen uns schon aufs nächte Jahr...